Erstelle eine kurze, klare Fragenliste: Welche Emissionsprüfungen liegen vor? Welche Leime und Härter werden eingesetzt? Sind Lacke wasserbasiert, UV-gehärtet oder lösemittelreich? Wie sind Kanten versiegelt? Gibt es Geruchsreklamationen? Bitte um ein Datenblatt und verlange Bedenkzeit, damit du alles zuhause in Ruhe prüfen kannst.
Verstehe Kennzeichnungen wie E1 oder strengere E0 für Formaldehyd in Holzwerkstoffen, sowie CARB Phase 2 beziehungsweise TSCA Title VI für den US-Standard. Sie sagen zwar nicht alles über Gesamt-VOC, liefern jedoch Orientierung. Ergänze sie stets durch reale Geruchsprüfung, Herstellertransparenz und unabhängige, zeitlich gestaffelte Emissionsmessungen.
Nutze deine Nase bewusst: Ein stechender, beißender Geruch ist ein klares Warnsignal. Bitte um ein Musterteil oder öffne die Verpackung möglichst früh in einem gut gelüfteten Raum. Plane gegebenenfalls drei Tage Auslüften ein, bevor das Möbel im Schlafzimmer oder Kinderzimmer endgültig platziert wird.
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